Eco-Künstlerinnengarten i.G. Impressionen
Eco-Künstlerinnengarten = ein Zukunftsgarten
für Kunst, Kultur, Mensch und Natur
Ohne Phantasie gibt es keine Zukunft.wir werden nur überleben, wenn wir phantasieren können. Hier entsteht ein Natur-Ort für Phantasie, Kreativität und Zukunft.
Es soll ein Garten der Zukunft entstehen, in dem Wildblumen, Insekten, Vögel und Kleintiere auch in Zukunft überleben können und für sie eine Oase wird - trotz der Herausforderungen des Klimawandels. Vor Ort soll es Ausstellungen von Künstler*innen aus aller Welt geben, die in ihrem Schaffen ihren ökologischen Fussabdruck radikal klein halten und im Bewusstsein des Climate4Future arbeiten und zur globalen Vernetzung und Verantwortung beitragen.
Wir wollen Synergien schaffen zwischen Climate4Future, Natur und Kunst, eingebettet im ländlichen Raum - ein Kunst- und Naturschutzgarten für Bürger und Bürgerinnen
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Wir brauchen Orte für die Zukunft, die unseren Kindern und nachfolgenden Generationen in den aktuellen Zeiten der Klimawandlung -und Umweltzerstörung jetzt Hoffnung und Zuversicht gibt. Mit Ihrer Unterstützung und Finanzierung des Gartens setzen Sie ein glaubwürdiges Zeichen für eine Zukunft unserer Kinder.
Sei der Grund, weshalb andere wieder an die Zukunft glauben
Ausstellung vom 18.09. - 08.10.2023
Letters for future II
Kunstwochen im Zukunftsraum
Ausstellung "Letters for Future II [after Corona]"
2. internationale Ausstellung zeitgenössischer Papierkunst in Karlsruhe
Künstlerische Statements für mehr Klima- und Umweltschutz.
„Nachhaltigkeit und Transformation“ ist derzeit in aller Munde. Das nicht zu Unrecht, denn wir müssen bewusst mit den Ressourcen umgehen, die uns gegeben sind. In der Kunstwelt wird ein lebendiger Dialog zuallererst von der Tatsache behindert, dass man Nachhaltigkeit – den Umbau des ressourcenintensiven, quantitativen Wohlstandsmodells hin zu einer qualitativen, sozial und naturverträglichen Version von Fortschritt – wenn überhaupt dann vorwiegend als ein »Umwelt Thema« wahrnimmt und nicht als eine genuin kulturelle Herausforderung.
Papierkünstler*innen in aller Welt machen schon seit Jahrzehnten zirkuläre Kunst. In der Ausstellung "Letters for Future II [after Corona]" wollen wir das künstlerische Verständnis und die Wertschätzung für die dringend erforderliche "Materialwende in der Bildenden Kunst" schaffen.
Kunst spiegelt und schafft gesellschaftliche Realitäten. Oder stellt sie in Frage. Deshalb tragen wir eine Mitverantwortung für das, was gesellschaftlich als normal wahrgenommen wird. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie wir miteinander und mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen interagieren – sowohl in unserem direkten Umfeld als auch global. Eine "Materialwende in der Bildenden Kunst" ist wie auch in der Architektur dringend erforderlich. Diese aus der Verantwortung resultierende Aufgabe besteht für Künstler:innen-in-Verantwortung nicht erst seit Beginn der Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung und der "Die letzte Generation". In der Ausstellung geben internationale Künstler*innen politische ökologische und sozialen Statements zur globalen Lage unseres Planeten im Jetzt und in Zukunft.
Beteiligte Künstler*innen:
Lan et Yves Grandclement, Schweiz
Robin Jourdan, USA
Tanja Major, Geiselhöring, D
Valentin Bakardjiev, Niederlande
Heather Matthew, Australien
Laura Behar, Israel
Dr. Ute Licht, Berlin, D
Sükran Tümer, Türkei
Tricia Smouth, Australien
Silke Jansen, Hamburg, D
Renate Giannelli, Italien
Petra Grupp, Leingarten, D
Renate Helene Schweizer, Karlsruhe/Berlin, D
"Letters for Future"
1. internationale Ausstellung für Papierkunst
vom 18.09. - 18.10.2020
in der Poly- Produzentengalerie Karlsruhe
Letters for future
Die 1. Internationale Ausstellung für zeitgenössischer Papierkunst in Karlsruhe
"Letters for future" kam - trotz aller Widrigkeiten im Jahr 2020 - beim Publikum aller Altersgruppen trotz oder gerade wegen der aktuellen Covid-19 Thematik sehr gut an.
Die Ausstellung präsentierte beeindruckende, aktuelle künstlerische Positionen und Papierarbeiten von Künstler*innen aus Australien, Indien, Türkei, Israel, Italien, Holland, Dänemark, Frankreich und ganz Deutschland.
Viele Menschen und so auch Künstler*innen auf allen Kontinenten sind besorgt über den Zustand der Erde. Als Künstler*innen leisten sie Beiträge zur Zukunft. Der Einzelne beginnt mit dem Bau von Insektenhotels, der Pflege von Bienen in der Stadt und der städtischen Gartenarbeit. Bürger*innen und Künstler*innen messen ihren ökologischen Fußabdruck. Erneuerbare Energien und ökologischer Landbau nehmen zu. Klimaschutzvereinbahrungen werden weltweit getroffen. Wetterextreme nehmen zu, Inseln sinken, Klimaflüchtlinge kommen, Arten sterben, starker Regen überschwemmt, Wälder werden abgeholt und Feuer brennt alles nieder. Wissenschaftler warnen.
Kunst reflektiert und schafft soziale Realitäten. Oder stellt sie in Frage. Deshalb teilen Künstler*innen für die Zukunft die Verantwortung für das, was sozial als normal wahrgenommen wird. Dies betrifft insbesondere die Frage, wie wir miteinander und mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen - sowohl in unserer direkten Umgebung als auch weltweit. Diese Aufgabe, die sich aus der Verantwortung ergibt, besteht für uns als Künstler*innen nicht nur seit Beginn der Freitagsprotest von FFF.
"Letters4future" Die Ausstellung - initiiert und kuratiert von Renate Schweizer, in Kooperation mit dem Internationalen Netzwerk der Papierkünstler*innen IAPMA und dem Eco-Künstlerinnengarten i.G.- präsentierte sehr berührende aktuelle künstlerische Positionen und beeindruckende Papierarbeiten internationaler Künstler*innen.
Der Einladung folgten Kunstschaffende aus Australien, Italien, Israel, Frankreich, die sowohl von herrschenden Waldbränden und Corona-Pandemie direkt sehr betroffen sind.
Das Thema Feuer wurde in vielen der Papierarbeiten Thema und mittels Asche als Material und Pigmente umgesetzt. Die australische Künstlerin Heather Matthew griff in ihrer Arbeit "Australian Trees burning" die zahlreichen Feuerausbrüche in den Wäldern aber auch ihres von Feuer und Löschwasser völlig zerstörte Ateliers auf, während ihre australische Kollegin Tricia Scout mit Textcollagen und einem herzergreifenden Apell an den Präsidenten und die herrschenden der Welt richtete. Laura Behar, Israel, ließ sich hauptsächlich von den unendlichen Wüstenlandschaften inspirieren, die sie umgeben. In Verbindung mit biblischen Versen, die sie hinzufügte, drückt Behar ihre tiefe Verbindung zu ihren historischen und geografischen Wurzeln aus und zieht eine Linie in die Gegenwart. Mit ihrer Arbeit "Reinvent" verdeutlichte die in Dubai lebende Künstlerin mit indischen Wurzeln, Aditi Patwari, dass sie in Zukunft die Verwendung von Upcycling-Materialien in Kombination mit neuen Medien sieht. "Wir müssen unsere Zukunft auf dem aufbauen, was wir bereits haben, und daher unsere Methoden und Materialien neu erfinden". A. Patwari
Renata Giannelli aus Bologna widmete sich in ihrer 3-teiligen Arbeit "Resh - the Beginning", "Resh - the path" und "Resh - the whole" aus handgemachtem Baumwollpapier mit geprägter Textur und Collage aus Papierzellstoff und Rinde dem Bewusstsein für das Ganze. Neben den eindrücklichen zum Teil recht düsteren Arbeiten aus den australischen und asiatischen Kontinenten sowie aus den europäischen Nachbarländern, präsentierten die meisten beteiligten Papierkünstlerinnen aus dem deutschen Raum eher einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, der, wie sich in der Ausstellung herausstellte, für die jungen Besucher*innen nachfolgenden Generationen elementar ist, um nicht in Angst und Depression zu erstarren.
Mit dem Anschauungsmodell "Visualisierung der Hysterese von Kipppunkten" von Jürgen Reuter wurde innerhalb der Ausstellung "Letters for future" die gesellschaftliche Herausforderung nachvollziehbar anschaulich gemacht.
Barbara Kiolbassa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Museumskommunikation ZKM Karlsruhe über die Initiatorin der Ausstellung:
"Renate Schweizer, ist als Kunstschaffende in Karlsruhe über das ZKM hinaus international tätig und setzt sich seit vielen Jahren mit großem Engagement mit dem überlebenswichtigen Thema der weltumspannenden Klimaveränderungen künstlerisch auseinander. Mit ihrer Gruppe "Artist4Future Karlsruhe" ist sie beteiligte Initiative der aktuellen Ausstellung "Critical Zones" im ZKM Karlsruhe.
Die IAPMA- Ausstellung "Letters for future" in der Poly Produzentengalerie lieferte gemeinsam mit der Ausstellung "Critical Zones" im ZKM einen wichtigen ästhetischen Beitrag dafür, das Bewusstsein für den Klimawandel lokal und global in den breiten gesellschaftlichen Mittelpunkt zu rücken." siehe Videobotschaft von Barbara Kiolbassa
aus dem ZKM
Beteiligte Künstler*innen:
Tricia Smout (Australien)
Aditi Patwari (Indien)
Renata Giannelli (Italien)
Heather Matthew (Australien)
Laura Behar (Israel)
Şükran Tümer (Türkei)
Viviane Colautti Ivanova (Frankreich)
Mieke van Zundert (Niederlande)
Anni Fiil (Dänemark) & Silke Lazarevic, Husum,(Deutschland)
Eva Kipp (Niederlande)
Silke Janssen, Hamburg, (Deutschland)
Fides Linen, Dresden, (Deutschland)
Dr. Ute Licht, Berlin, (Deutschland)
Helene Tschacher, Mainburg, (Deutschland
Petra Grupp, Leingarten/Laufen, (Deutschland)
Michaela Schwarzmann, Eggolsheim, (Deutschland)
Ingrid Bürger, Pforzheim, (Deutschland)
Renate Schweizer, Karlsruhe/Berlin, (Deutschland)
Special Guest: Jürgen Reuter, Karlsruhe (Deutschland)
Die Ausstellung zog trotz aller Schwierigkeiten aufgrund des Corona-Lockdowns und der damit verbundenden Hygienevorschriften große internationale Aufmerksamkeit auf sich.
Eine Fortsetzung der Ausstellung im Eco-Künstlerinnengarten ist für 2021 geplant.
"Letters for future"
International exhibition of contemporary paper art
from 18.09. - 18.10.2020 in the poly gallery Karlsruhe
"Letters for future" concern for the future of our earth.
The exhibition presents impressive, current artistic positions and works on paper by artists from Australia, India, Turkey, Israel, Italy, Denmark, France and all of Germany.
Many people, including artists, on all continents are concerned about the state of the earth. As artists, they make contributions to the future. The individual begins building insect hotels, caring for bees in the city and urban gardening. Citizens and artists measure their ecological footprint. Renewable energies and organic farming are increasing. Climate protection agreements are being made worldwide: extreme weather conditions are increasing, islands are sinking, climate refugees are coming, species are dying, heavy rain is flooding, forests are being picked up and fires are burning. Scientists warn.
Art reflects and creates social realities. Or question it. That is why artists share responsibility for what is perceived as normal in the future. This applies in particular to the question of how we deal with each other and with our natural foundations of life - both in our direct environment and worldwide. This task, which arises from responsibility, has not only existed for us as artists since the beginning of the Friday protests for the future movement. However, we are encouraged to take on this task with equal determination
"Letters4future" The exhibition - initiated and curated by Renate Schweizer (Artists4Future Karlsruhe), in cooperation with the International Network of Paper Artists IAPMA - presents very moving current artistic positions and impressive works on paper by international artists.
Artist4Future Karlsruhe is a network partner * in the current exhibition "Critical Zones" at the ZKM Karlsruhe.